Sonderausstellung

Vom Sockel zur Wand – Zur Positionierung der Kunst aus Glas

23. April bis 7. November 2021

Die Sonderausstellung widmet sich dem Phänomen, dass Kunstwerke, auch solche aus Glas, für einen bestimmten Ort geschaffen werden.

So fertigten in den Anfängen der Studioglasbewegung Künstlerinnen und Künstler fast ausschließlich Objekte, die geschützt in Vitrinen standen. Und in den 1980er Jahren eroberten Skulpturen aus Glas den Sockel. Seit gut zehn Jahren entstehen mit zunehmender Intensität auch Kunstwerke, die eine Wand zur Präsentation benötigen. Das ist kein Zufall. Denn diese Entwicklung verläuft parallel zur Etablierung des Materials Glas in der Kunst.

In der Ausstellung werden 30 Wandobjekte der 1970er Jahre bis heute gezeigt. Dabei ist die Bandbreite der Techniken und Inhalte groß. Ausgeklammert wird die klassische Glasmalerei, die oft architekturbezogen ist. Auch mit Glas lassen sich die klassischen Themen der Kunst visualisieren.

Präsentiert werden Kunstwerke aus der eigenen Sammlung sowie ausgewählte Leihgaben von Künstlern: Carl Bens, Philippa Beveridge, Nicole Chesney, Josepha Gasch-Muche, Hartmann Greb, Jens Gussek, Benjamin Hejlek, Dafna Kaffeman, Jeehae Kim, Marta Klonowska, Palo Macho, Heinz Mack, Uta Majmudar, Reiner Model, Keiko Mukaide, Gerhard Ribka, Renato Santarossa, Bernhard Schagemann, Verona Schatz, Theodor G. Sellner, Rupert Sparrer, Karin Stöckle-Krumbein, Keiyona C. Stumpf, Veronika Suter, Ayako Tani, Sylvie Vandenhoucke, Harry Zengeler und Jeff Zimmer.